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Fanø

Die dänische Nordseeinsel Fanö liegt nur wenige Kilometer vor dem dänischen Festland und war ein Verteidigungsstrategisch wichtiger Teil des Atlantikwalls.

Fanø sollte den Verteidigungsbereich Esbjerg mit seinem großen Hafen schützen. Hitler ernannte Esbjerg zur Festungsstadt.

1943 begann der Bunkerbau auf der knapp 56 km² großen Insel Fanø. Ca. 300 Bunker wurden auf der Insel errichtet und schätzungsweise 2500 Mann waren zu Kriegszeiten auf Fanø stationiert.

Die Flakbatterie „Gneisenau“ mit Vier 15-cm Schiffsgeschützen in Doppeltürmen (Rohrlänge 8,5m, 6cm Panzerung) mit einer max. Schussweite von 23 km befindet sich an der Nordwestspitze der Insel.

An der Nordspitze war die Marineflakbatterie mit Vier 10,5 cm Marine Flakgeschützen mit einer max. Schussweite von 15,3 km, stationiert. Sie war häufig bei Überflügen und Angriffe der Alliierten im Einsatz, war aber auch für den Seeziele einsetzbar. Im Stellungsbereich der Flakbatterie befanden sich außerdem noch drei 8-cm Granatwerfer Stände.

Zur Überwachung des Luftraumes wurde auf dem Bavnebjerg die Hauptflugwache mit einem Radargerät errichtet, das Feindbewegungen in max. 150 km Reichweite erfassen konnte.